Schutz für Tiere
Weil Tiere Ihre Stimme brauchen!

Mahatma Gandhi

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandeln.“

Panik vor dem Tierarzt? So kann man vorbeugen


Panik vor dem Tierarzt? So kann man vorbeugen

Die meisten Tiere haben Angst vor ihm, und einige hassen ihn. Dabei will ein Tierarzt eigentlich nur Helfen.

Durch Vermeidung besonders schlechter Erlebnisse und vor allem durch gute Vorbereitung kann ein Tierarztbesuch einen großen Teil seines Schreckens verlieren.
Dabei gilt zunächst einmal der Grundsatz: Vorbeugen ist besser als heilen.Die Grundregel für alle Tierbesitzer: Bleiben Sie ruhig. Tiere sind „Emotions-Seismo-graphen“, sie merken, wenn Sie nervös sind.Hier einige Tipps:
Hunde
  • Lassen Sie Ihren Hund die Praxisräume und Tierarzthelferinnen kennen lernen. Mit Leckerlis und lustigen Spielen gewinnt er einen positiven Eindruck von der Praxis.
  • Bauen Sie ein Vertrauensverhältnis zwischen Ihrem Tierarzt und Ihrem Hund auf. Lassen Sie Ihrem Hund die Zeit den Arzt ungezwungen kennen zu lernen.
  • Üben Sie mit Ihrem Hund bereits manche Befehle wie „Sitz“ und „Platz“. Die versteht er dann auch, wenn er auf den Behandlungstisch muss.
  • Dann können weitere „Kunststücke“ wie Abtasten, Zähne zeigen oder Berührungen am ganzen Körper folgen. Während der Untersuchung können Sie Ihren Liebling mit Leckerlis verwöhnen.
  • Ist eine Impfung notwendig, sollten Sie Ihrem Vierbeiner Futter genau in dem Augenblick geben, wenn die Spritze sticht. Nicht davor und nicht danach. Dadurch ist Ihr Tier abgelenkt.
  • Gehen Sie mit Ihrem Tier auch vor jedem Arztbesuch ausgiebig spazieren. Wenn Ihr Hund erschöpft ist, ist er weniger nervös und panisch.
Katzen
  • Bei Katzen ist das Eingewöhnen an die Transportbox ein wichtiger Punkt. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze die Transportbox liebt.
  • Gewöhnen Sie Ihre Katze an Berührungen an unterschiedlichen Körperteilen. Starten Sie an Körperteilen, die unproblematisch sind und belohnen Sie Ihr Tier danach mit Streicheleinheiten oder Leckerchen.
  • Gewöhnen Sie Ihre Katze an Berührungen mit verschiedenen Gegenständen. Denn in der Tierarztpraxis wird sie auch mit unterschiedlichen Geräten konfrontiert.
  • Lassen Sie sich in der Tierarztpraxis einen festen Termin geben, mit minimaler Wartezeit. Legen Sie die Transportbox erhöht auf einen Stuhl und nicht in der Nähe von Hunden. Dies erhöht die Nervösität.
  • Wenn Sie Ihre Katze im Behandlungsraum aus der Box herausholen achten Sie darauf sie nicht sofort grob zu packen. Ein Griff in den Nacken oder starkes Festhalten löst Angst und Abwehr aus.
  • Beruhigen Sie Ihre Katze mit sanfter Stimme und Leckerchen.
Nagetiere
  • Kaufen Sie eine blickdichte Transportbox. So bleibt Ihrem Nager die Illusion, sich in einem dunklen, sicheren Versteck zu befinden.
  • Auf jeden Fall sollte genügend Heu in der Box vorhanden sein, in das sich das Schwein verkriechen kann. Außerdem beruhigt Heu mampfen die Nerven. Ein bisschen Einstreu aus dem heimischen Gehege kann einen zusätzlichen Wohlfühleffekt bringen. Zugluft sollte auf jeden Fall vermieden werden.
  • Lassen Sie Ihr Tier so lang wie möglich in der Box. Diese gibt ihm etwas Sicherheit.
  • Auf dem Behandlungstisch sollte das Tier immer gut fixiert werden. Es könnte in seiner Panik vom Tisch springen.
  • Setzen Sie das Schwein zu Hause möglichst bald wieder in seine vertraute Umgebung und gönnen Sie ihm eine lange Verschnaufpause, um sich von dem Stress zu erholen. Nehmen Sie es Ihrem Schwein nicht übel, wenn es ein paar Tage etwas scheu ist.
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